Es kann jede treffen bei uns in Europa




Frauenärztin Bettina Schembra aus St. Georgen
hält einen Vortrag für "typisch frau".
Sie treiben Sport, essen gesund, haben einen hohen Bildungsstand und sind schlank. Beruflich sind Sie eine Granate, Ihr Familienleben ein Traum! Trotzdem erwischt es Sie. Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Schwindel und die Gefühle fahren Achterbahn. Oder anders herum: Sie essen am liebsten Kuchen und Fast Food, bewegen sich kaum und haben ein paar Kilo zu viel. Abends liegen Sie am liebsten auf der Couch und Ihre Beziehung ist eine Katastrophe! Trotzdem gehen Sie durch die Wechseljahre, als wäre das überhaupt nichts. Leicht und locker und ohne die geringsten Beschwerden. „Man kann nicht vorbeugen“, sagt Bettina Schembra, niedergelassene Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in St. Georgen, „viele Untersuchungen haben bewiesen, dass weder gesunde Lebensweise, noch Bildungsstand oder Gewicht einen Einfluss auf Wechseljahres-Beschwerden haben“. Wen es trifft, den trifft`s! Zumindest in Europa, denn das Asiaten oft deutlich weniger Probleme haben, liegt wohl an ihrer völlig anderen Lebensweise und nicht nur an Soja-Produkten. Einziger nachgewiesen Zusammenhang: Sollten Sie von dem prämenstruellen Syndrom mit Brustspannen und Rückenschmerzen einmal im Monat betroffen sein, stellen Sie sich auf nicht so leichte Wechseljahre ein und kommen Sie auf jeden Fall zu unserem `typisch frau`-Vortrag mit Bettina Schembra am 23. November um 20 Uhr im „Ratskeller-Turmstube“, Obere Straße 37, in Villingen, denn sie wird Sie genau über die Vorgänge in Ihrem Körper informieren und wie die Schulmedizin, die Naturheilkunde und die Traditionell Chinesische Medizin helfen können, um auch diese Herausforderung im Leben einer Frau zu bestehen.

Vorab einige Tipps, die leicht umzusetzen sind. Wenn Sie von lästigen, plötzlichen Hitzestürmen manchmal überflutet werden, sollten Sie immer ein Reserve-T-Shirt dabei haben. Manchmal hilft es schon bei Tee, Kaffee oder Alkohol zurückhaltend zu sein. Bei Schlafstörungen trinken Sie lieber ein Glas warme Milch oder nehmen ein warmes Bad. Lassen Sie den Tag generell sanft ausklingen und mindestens eine Stunde vor der üblichen Einschlafzeit sollte Ruhe herrschen. Hören Sie entspannte Musik oder nehmen Sie sich Zeit zum Lesen. Ein ruhiges, dunkles, kühles Schlafzimmer ist gesundheitsfördernd und bei Hitzewallungen eine wahre Wohltat. Auch ungelöste Probleme und Konflikte in der Arbeit oder Partnerschaft rauben den Schlaf. Langfristig hilft nur, sich der Situation zu stellen und nach Lösungen zu suchen. Stimmungsschwankungen sind auch mögliche Begleiter der Wechseljahre. Setzen Sie gelegentlichen Durchhängern bewusst positive Aktivitäten entgegen. Vielleicht hilft ein ausgedehnter Spaziergang, ein Treffen mit der Freundin oder ein Wellnesstag um die trüben Gedanken zu vertreiben. Ab 50 spielen Sport und Ernährung eine besondere Rolle. Denn wenn Hosen und Röcke plötzlich kneifen, hat das auch was mit dem steigenden Alter zu tun. Der Stoffwechsel wird langsamer und wir benötigen weniger Energie. Frauen über 50 brauchen bei sitzender Tätigkeit durchschnittlich ca. 1.700 kcal. Das ist nicht viel – leider! Und etliche Frauen werden nicht drum herum kommen, ihre Ernährung ganz allmählich umzustellen. Doch auch hier ist es wichtig, dass der Genuss nicht zu kurz kommt. Ideal ist es, bewusst und in Maßen zu essen. Und sollten Sie lieber auf der Couch liegen, anstatt sich zu bewegen, muss sich das jetzt ändern. Treppe statt Lift, zu Fuß gehen oder das Fahrrad nehmen und sich jeden Tag mindestens zehn Minuten flott bewegen. Wie immer bei `typisch frau´, ist der Vortrag kostenlos. Bettina Schembra und ihre typisch frau-Autorinnen freuen sich auf Sie. Gehen Sie wieder tanzen, denn dann verbrennen Sie in einer Stunde 130 kcal. Und wer seinen Geist nach der Menopause fit halten will, kann das Gehirn mit einer ganz einfachen Übung trainieren. Sie brauchen dafür lediglich den SÜDKURIER. Prägen Sie sich zehn Schlagzeilen auf der Titelseite ein.

Dann drehen Sie sie nach unten und schreiben Sie die Schlagzeilen auf ein Blatt Papier. Wenn Sie mehr als 60 Prozent wortgenau wiedergeben können, sind Sie topfit. Doch trainieren Sie trotzdem weiter! Bettina Schembra beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Naturheilkunde und Traditioneller Chinesischer Medizin und wendet sie gerne an. Doch wenn Wechseljahres-Beschwerden und Leidensdruck so groß sind und ihre Patientinnen sich „am liebsten am nächsten Baum aufhängen“ möchten, greift auch sie zu Hormonen.

Der Vortrag
„Ein dunkler Schatten legt sich schwer auf mein Gemüt“, klagte schon die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, als sie in die Wechseljahre kam. Am 23. November um 20 Uhr wird Bettina Schembra, Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Ratskeller-Turmstube in Villingen genau zu diesem Thema einen Vortrag halten. Titel: „Die Wechseljahre – Zeit der Veränderung“. Die Ärztin wird genau auf die verschiedenen Phasen und Symptome der Wechseljahre eingehen und was man dagegen tun kann. Natürlich wird auch die Hormontherapie ausführlich besprochen werden, die nach Meinung der Ärztin zu Unrecht einen so schlechten Ruf hat. Bettina Schembra wird die vorliegenden Studien erklären und insbesondere auf eventuelle Gefahren einer Brustkrebserkrankung eingehen. Zusätzlich erfahren Sie, was die Naturheilkunde und die Traditionelle Chinesische Medizin zu bieten hat.