Trainieren kann man überall. Thomas Weik, staatlich geprüfter Sport- und Rückenschullehrer und Personal-Trainer in Aktion.
Topmodells haben ihn, berühmte Schauspieler und Top-Manager. Wen? Einen Personal-Trainer, verantwortlich für ihren ganz persönlichen Fitness- und Ernährungsplan, für einen strammen Po, schlanke Taille und Hüften ohne Rettungsringe, aber auch für die Seele und dem Abbau von Stress. Doch mittlerweile kippt diese ganze Promi-Geschichte, denn Personal-Trainer werden von „ganz normalen“ , meist älteren Frauen und Männern gebucht, die einfach keine Lust auf Fitnessstudio haben und lieber etwas mehr Geld ausgeben, um ganz individuell betreut zu werden. Wir wollten es genau wissen und haben eine Probestunde gebucht: Unser Personal-Trainer heißt Thomas Weik, 43 Jahre, ist staatlich geprüfter Sport- und Rückenschullehrer im Schwarzwald-Baar-Kreis und gibt außerdem die unterschiedlichsten Kurse im Auftrag von Kostenträgern.
Sein Klientel sind Menschen, die zu Hause die ganz persönliche Betreuung wünschen, nur zu ganz bestimmten Zeiten können, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten , manchmal schon massive Probleme nach Verletzungen oder Operationen haben oder sich einfach nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Grundsätzlich kennt ein Personal-Trainer kein Wochenende. Auch Thomas Weik trainiert jeden Sonntag mit einer Klientin und verzichtet gerne auf das Ausschlafen. „Sie kann einfach nicht anders“, sagt er. Die Älteste wird 81 und die jüngste ist 19. Doch keiner ist dabei der sportliche Höchstleistungen sucht, dafür aber so manch einer, der den Druck braucht. „Wenn du nicht kommen würdest, würde ich gar nichts tun“, hört er gar nicht so selten, denn den inneren Schweinehund zu überwinden, ist ziemlich schwierig. Ein weiblicher oder männlicher Personal-Trainer (für Frauen gibt es keine spezielle Bezeichnung) sollte folgende Eigenschaften haben: natürlich hohes, fachliches Wissen, gute Beobachtungsgabe, einfühlsam und motivierend und immer gut gelaunt (zumindest sollte er seine ureigenen Sorgen auf die Seite schieben können). Er sollte die Antriebskräfte wecken und den Blick auf ungenutzte Potentiale lenken. Er muss in der Lage sein, Trainings- und Ernährungspläne zusammen zu stellen, aber auch so flexibel, dass er immer neue Übungen einfließen lassen kann. Effektives Training ist überall möglich. Im Büro, zu Hause oder an der frischen Luft.
Ein Personal-Trainer ist kein Psychologe, doch ein psychologischer Background , um die seelische Ausgeglichenheit zu fördern, kann wertvoll sein. Ganz wichtig für Thomas Weik: die Chemie muss stimmen. Deshalb bietet jeder seriöse Personal-Trainer einen kostenfreien Beratungstermin an. Ein geschütztes Berufsbild gibt es nicht, im Prinzip kann jeder seine Dienste anbieten. Trainer, die ihre Qualifikation nachgewiesen haben finden Sie unter: Bundesverband Deutscher Personal-Trainer, www.personalfitness.de, www.personal-trainer-network.de. Persönliche Betreuung kostet mehr als das Fitnessstudio. Vom Verband werden folgende Preise empfohlen: pro Minute ein Euro, doch im Schwarzwald sei es etwas billiger, meint Thomas Weik und generell sei ein Trainer ausschließlich an seinem Erfolg messbar. Ganz wichtig sei auch die eigene Motivation und kein fremde. „Wenn die Frau für ihren Mann anruft, dann wird es manchmal schwierig“, sagt Thomas Weik. Doch hierfür haben wir eine ganz einfache Lösung: Melden Sie Ihren Intensivsozialpartner bei einem weiblichen Personal-Trainer an. Unter Garantie wird der Bierbauch viel schneller verschwinden und die Fitness rapide zunehmen.
Barbara Dickmann
