
Die ungewöhnliche Biographie
von Dorothea Erxleben
Wenn Sie gerade mal wieder hin- und hergerissen sind, versuchen eigene, berechtigte Bedürfnisse durchzusetzen, die Stolpersteine auf dem Weg sich häufen und Sie am liebsten aufgeben möchten, reicht es manchmal in die Vergangenheit zu schauen. Denn es gab schon immer Frauen, die sich trauten, die ihrer Zeit voraus waren, etwas Ungewöhnliches leisteten, bis heute Vorbildfunktion haben und wieder Mut machen. Eine davon ist Dorothea Christiane Erxleben, geb. Leporin. Sie promoviert anno 1754 an der Universität Halle zum Doktor der Medizin und wird damit die erste Frau in Deutschland, die den Doktorgrad erwirbt. Doch der Weg dahin ist ein steiniger, denn zu dieser Zeit werden in Deutschland noch Hexen verbrannt und darüber gestritten, ob Frauen überhaupt einen Verstand besitzen. Dorothea wird am 17.11.1715 als drittes Kind des Arztes und Naturwissenschaftlers Christian Plycarp Leporin und dessen Frau Anna Sophia in Quedlinburg geboren. In ihrer Kindheit und Jugend ist sie oft krank und bettlägerig. Als der Vater seinen ältesten Sohn an ihrem Krankenbett unterrichtet merkt bald, dass seine Tochter genauso aufmerksam dem Unterricht folgt, wie ihr Bruder. Gegen den Widerstand der Mutter bringt der Vater auch ihr die Grundlagen der Naturwissenschaften und Medizin bei. Auch Dorothea sucht sich ihre Vorbilder und findet sie in der italienischen Gelehrtentochter Laura Bassi, die 1732 promovierte. Mit 23 Jahren schreibt sie einen Aufsatz über kluge Frauen und ihre Werke. Was sie erntet ist Neid und Spott. 1740 gerät die Familie in Not und die Tochter, die den Vater so häufig bei Krankenbesuchen begleitet hat, übernimmt nun seine Patienten.
Als königliche Gesandte nach Quedlinburg kommen, nimmt sie all ihren Mut zusammen und beantragt für sich die Zulassung zum Studium. Das Wunder geschieht, doch Dorothea geht nicht zum Studium nach Halle. Erst wird der Vater krank, dann stirbt ihre Freundin Sophie, die 25jährige Frau des Pfarrers Erxleben. Dorothea kümmert sich um die Kinder und heiratet später den Pfarrer. Zu den fünf Stiefkindern, gebärt sie noch vier eigene. Doch Dorothea Erxleben praktiziert weiter und ist ausgesprochen erfolgreich. Und was sie in ihrem Aufsatz über das Frauenstudium behauptet hat, lebt sie jetzt vor. Sie ist Pfarrfrau, Hausfrau, Mutter und Ärztin ohne Promotion. Unterstützt von einem verständnisvollen Ehemann. Zu dieser Zeit gibt es viele Ärzte in Deutschland, die ohne Universitätsabschluss praktizieren und fraglos anerkannt sind.
Doch Dorothea ist eine Frau, sie wird der Kurpfuscherei angezeigt und will nun mit 38 Jahren die Doktorprüfung ablegen, um weiter praktizieren zu können. Sie ist mit dem vierten Kind schwanger, sowohl ihre Doktorarbeit wie die mündliche Prüfung handelt von den Prinzipien der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin. Sie kritisiert den Arzneimittelmissbrauch, was ziemlich riskant ist zu der damaligen Zeit, doch sie besteht die Prüfung sehr erfolgreich. Dorothea Christiana Erxleben, geb. Leporin stirbt 1762. Und sollten Sie noch eine alte 60-Pfennig-Briefmarke haben, schauen Sie mal genauer hin, denn dort ist die erste promovierte Ärztin Deutschlands zu sehen. (Quelle: Frauen, die sich trauten, ISBN 3-7806-2268-8)
Doch Dorothea ist eine Frau, sie wird der Kurpfuscherei angezeigt und will nun mit 38 Jahren die Doktorprüfung ablegen, um weiter praktizieren zu können. Sie ist mit dem vierten Kind schwanger, sowohl ihre Doktorarbeit wie die mündliche Prüfung handelt von den Prinzipien der Naturheilkunde und der ganzheitlichen Medizin. Sie kritisiert den Arzneimittelmissbrauch, was ziemlich riskant ist zu der damaligen Zeit, doch sie besteht die Prüfung sehr erfolgreich. Dorothea Christiana Erxleben, geb. Leporin stirbt 1762. Und sollten Sie noch eine alte 60-Pfennig-Briefmarke haben, schauen Sie mal genauer hin, denn dort ist die erste promovierte Ärztin Deutschlands zu sehen. (Quelle: Frauen, die sich trauten, ISBN 3-7806-2268-8)
Grüne Gentechnik – Segen oder Fluch?
Haben Sie Lust, in eine GV(Gen veränderte)-Tomate zu beißen? Ihren Kindern Brot aus GV-Weizen vorzusetzen? Sind Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen gesundheitsschädlich und kommen wir tatsächlich ins politische Hintertreffen, wenn wir die Gentechnik im Anbau blockieren? Im Rahmen von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe im Europa-Park haben Sie Gelegenheit, die Meinung einer Expertin zu der grünen Gentechnik zu hören. Die Diplom-Biologin Heike Solweig Bleuel ist Autorin und Dozentin für den Schulunterricht, für internationale Seminarforen und berufliche Fort- und Weiterbildungen. Nach einer verständlichen Einführung in die Technik, Informationen über Chancen und Risiken können Sie sich selbst eine Meinung bilden und entsprechend handeln. Titel: Grüne Gentechnik – Segen oder Fluch? Eintritt: € 10 (wird gespendet). Wann: 12. September 2011, 19.30 Uhr, Raum „La Scala“ im Hotel Colosseo.
Haareschneiden für krebskranke Kinder
Margot Schwörer, Friseurmeisterin aus Hüfingen, Hauptstr. 12 und Inhaberin des Salons „Haarlekin“ startet auch in diesem Jahr wieder ihre Aktion „Haare schneiden für krebskranke Kinder“. Am Samstag, 10. September, von 14 bis 18 Uhr werden sie und ihre Mitarbeiter umsonst arbeiten und sämtliche Einnahmen an den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. in Freiburg überweisen. Seit 2006 unterstützt `typisch frau` diese Aktion, die die engagierte Friseurmeisterin in 2004 ins Leben gerufen hat. Deshalb unser Aufruf: Lassen Sie Haare für einen guten Zweck.
Haben Sie Lust, in eine GV(Gen veränderte)-Tomate zu beißen? Ihren Kindern Brot aus GV-Weizen vorzusetzen? Sind Produkte aus gentechnisch veränderten Pflanzen gesundheitsschädlich und kommen wir tatsächlich ins politische Hintertreffen, wenn wir die Gentechnik im Anbau blockieren? Im Rahmen von Marianne Macks ehrenamtlicher Vortragsreihe im Europa-Park haben Sie Gelegenheit, die Meinung einer Expertin zu der grünen Gentechnik zu hören. Die Diplom-Biologin Heike Solweig Bleuel ist Autorin und Dozentin für den Schulunterricht, für internationale Seminarforen und berufliche Fort- und Weiterbildungen. Nach einer verständlichen Einführung in die Technik, Informationen über Chancen und Risiken können Sie sich selbst eine Meinung bilden und entsprechend handeln. Titel: Grüne Gentechnik – Segen oder Fluch? Eintritt: € 10 (wird gespendet). Wann: 12. September 2011, 19.30 Uhr, Raum „La Scala“ im Hotel Colosseo.
Haareschneiden für krebskranke Kinder
Margot Schwörer, Friseurmeisterin aus Hüfingen, Hauptstr. 12 und Inhaberin des Salons „Haarlekin“ startet auch in diesem Jahr wieder ihre Aktion „Haare schneiden für krebskranke Kinder“. Am Samstag, 10. September, von 14 bis 18 Uhr werden sie und ihre Mitarbeiter umsonst arbeiten und sämtliche Einnahmen an den Förderverein für krebskranke Kinder e.V. in Freiburg überweisen. Seit 2006 unterstützt `typisch frau` diese Aktion, die die engagierte Friseurmeisterin in 2004 ins Leben gerufen hat. Deshalb unser Aufruf: Lassen Sie Haare für einen guten Zweck.
