Ein Brief erreichte uns in den ersten Tagen des neuen Jahres, der eine Anregung enthält, die wir an Sie weitergeben möchten. Ursula Storck aus Donaueschingen schreibt: ... Ihr beiden typisch frau-Frauen habt da ein wundervolles Instrument geschaffen, mit dem ihr Menschen aneinander näher bringen und zum Guten beeinflussen könnt. Ich weiß, dass dir das Wort ,,Esoterik" suspekt ist. Wie aber stehst du z.B. zu der Regel, niemanden anzugreifen, zu verletzen, zu kritisieren - weder in Gedanken, noch in Worten und Taten (und auch dich selbst nicht? Das ist doch fast schon ethisches Allgemeingut, nicht wahr? Doch leider sieht es in der Praxis anders aus. Wir kritisieren und diskutieren liebend gern und hauptsächlich aus dem Grund,
den anderen zu zeigen, dass wir Recht haben. Natürlich darf jeder seine Ansicht der Dinge vertreten, jedoch so, dass er sein Gegenüber nicht angreift, verletzt, kritisiert. Der darf nämlich auch seine Ansicht äußern. Und beide sollen einander wertschätzen. Jeder hat seine Meinung auf dem Hintergrund seiner persönlichen Erfahrung gebildet, und da gibt es kein besser oder schlechter. Jetzt zu der Stelle, wo der Hase im Pfeffer liegt. Ich meine, dass es eine gute Sache wäre, wenn typisch frau sich für diese Regel stark machen würde und immer mal wieder daran erinnern könnte. Vielleicht könnte daraus ein Stützpunkt des guten Willens zu einem harmonischen Miteinander entstehen, der die Chance hat, weitere Kreise zu ziehen....."Ursula Storck.
Wir greifen die Anregung gerne auf und versuchen eigentlich immer, uns daran zu halten, doch manchmal ist das ganz schön schwierig. Doch auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Oder haben Sie schon das Ziel erreicht? Liebe Leserinnen und Leser, oder denken Sie, dass das einfach unmöglich ist ohne angreifen, verletzten und kritisieren durch das Leben zu kommen? Wir freuen uns auf ihre Meinung per Telefon oder Email (siehe oben)
Barbara Dickmann
