Ramona Schwarz bei ihrem Reise-Vortrag.
Bild: S. Przewolka
Fremde LĂ€nder, andere Kulturen, Abenteuer Leben! 200 Menschen machen sich an einem verregneten Freitag im Mai (wir berichteten) auf den Weg nach Niedereschach zur Firma Touratech. Gebannt lauschen sie dem Vortrag vom Ramona und Heinrich Schwarz - zwei Weltenbummlern auf dem Motorrad. Sie schaffen das - trotz Yaron und Yannick, ihren beiden ein- und zweijĂ€hrigen Söhnen. Nichts kann sie daran hindern, ihre TrĂ€ume zu leben. 200 Menschen sind fasziniert! Warum eigentlich? Sind das alle begeisterte Motorradfahrer, die es nicht erwarten können, steinige StraĂen zu erobern?
Keine Frage, fĂŒr etliche trifft das sicher zu. Doch vielleicht ist auch der ein oder andere dabei, der damit nichts am Hut hat, sondern einfach trĂ€umt und von dem Wunsch geleitet wird, zwei Menschen zu erleben, die es geschafft haben. Die sich trauen - immer und immer wieder! HĂ€tte ich doch mal...WĂ€re ich nur...Warum habe ich nicht...Fast jeder von uns kennt diese
SĂ€tze. Es sind SĂ€tze der Sehnsucht. Sie handeln von verpassten Gelegenheiten, von Chancen, die nicht wahrgenommen und TrĂ€umen, die nicht gelebt wurden. Was ist Ihr heimlicher Traum? Eine Weltreise? Ein Segelboot? KĂŒnstler, Regisseur oder Schriftsteller werden? Ein Pferd, ein Oldtimer, der Jakobusweg, oder gleich auswandern...? Warum tun Sie es nicht? Aus dem Munde von Ramona Schwarz, unserer weit gereisten Motorradfahrerin aus Niedereschach, klingt das ganz einfach: Lebe Deinen Traum! Setz` Dir einen Termin und fahr` los. Egal was die anderen sagen..."
Doch da ist der sichere Job, die kleinen Kinder, die alten Eltern, das Haus, was abbezahlt werden muss...Die Liste wĂŒrde so lang werden wie der Bart von Methusalem, wollten wir alle die GrĂŒnde aufzeigen, die uns augenscheinlich daran hindern "einfach loszufahren", oder besser gesagt: einfach loszuleben.
Zugegeben, viele GrĂŒnde sind durchaus berechtigt. Und es ist nicht jedermanns Sache um die Welt zu reisen, oder alles aufzugeben, um sich selbst zu verwirklichen.
Doch lebe Deinen Traum und trĂ€ume nicht Dein Leben. KĂ€mpfe fĂŒr ihn, doch in der Verantwortung, die der Du stehst. Und habe keine Angst, denn um seinen Traum zu leben muss man Dinge tun, die man noch nie getan hat. Schaffst Du nicht gleich den groĂen Wurf, dann beginne im Kleinen, denn auch das wird Dich
verzaubern. Vielleicht ist das der Weg und vielleicht ist es das, was 200 Menschen auĂer der Faszination fremder LĂ€nder und Kulturen zu erleben, zusĂ€tzlich mit nach Hause genommen haben.
Das wĂ€re schön! AuĂer der Tatsache natĂŒrlich, dass nun das ein oder andere Motorrad nach etlichen einsamen Jahren aus der Garage geholt werden und wieder ĂŒber die StraĂe rollen wird - auch wenn es nicht gleich nach Afrika geht.
FĂŒr die Pinnwand und fĂŒr alle, die noch trĂ€umen: TrĂ€ume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum! TrĂ€ume sind SchĂ€ume, so sagt man allgemein. Doch TrĂ€ume geben RĂ€ume um einmal ganz Du selbst zu sein. TrĂ€ume geben Dir viel Kraft. Sie lassen dich erleben, was Du nicht immer schaffst, doch werden sie Dir Hoffnung geben. TrĂ€ume sind ein sicherer Hort, GefĂŒhle zu genieĂen. Und selbst, nachdem Du aufgewacht, werden sie den Tag versĂŒĂen. Lass Dir nicht die TrĂ€ume rauben, halte stets an ihnen fest. Du solltest immer daran glauben, ein Traum sich meist erfĂŒllen lĂ€sst. TrĂ€ume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum! Nur lasse auch der Wirklichkeit in Deinem Leben immer Raum. (Verfasser unbekannt).
Barbara Dickmann
