
Das Gruppenbild der Meditationsgruppe
Initiatorin Eva-Maria Lang
Eine eigenständige Gruppe ins Leben zu rufen ist nicht so einfach, doch sie dauerhaft am Leben zu erhalten grenzt schon fast an ein Wunder. Wir haben gerade so ein „Wunder“ erlebt – ein Wunder an dem wir ´typisch frau`-Autorinnen ein wenig mitgewirkt haben. September 1998: ´typisch frau`, die neue Frauenseite im SÜDKURIER erhält einen Anruf von Eva- Maria Lang aus Villingen. Die ausgebildete Medizinisch-Technische-Assistentin, die einen Blumenladen erfolgreich führt, sucht Menschen, die auf der Suche sind. Die sich austauschen und leichte aber auch schwere Themen besprechen möchten, die bereit sind zu meditieren, sich weiter zu entwickeln und ureigene Probleme in den Griff bekommen möchten. ´Typisch frau` startet einen Aufruf und nimmt am ersten Abend teil. Eva-Maria Lang ist Mitte 40. Sechs Menschen kommen, reden, diskutieren und erforschen auch den religiösen Bereich. Eva-Maria Lang redet über Schutzengel. Eigentlich nichts Besonderes, werden Sie jetzt denken. Doch was heute in jeder nur erdenklichen Gestalt in Kinder- und Wohnzimmern steht oder hängt, Parkscheiben verziert und uns vor Unfällen und Schicksalsschlägen schützen soll, war anno 1998 nur unter Gläubigen ein Thema. An diesem ersten Abend beschließen sechs Menschen sich regelmäßig zu treffen.
Die Gruppe wächst langsam aber stetig. Fünf Jahre später sind es über 20 Frauen und Männer. 2005 gibt Eva-Maria Lang den Blumenladen auf, zieht nach Königsfeld, absolviert eine psychotherapeutische Ausbildung, besucht die Heilpraktiker-Schule und besteht in 2007 die Prüfung. Sie lernt weiter, arbeitet als Lebensberaterin und ihre Meditationsgruppe wächst und wächst.
Januar 2012: 70 Menschen im Alter von 17 bis 70 sind es mittlerweile und aus einer Gruppe sind drei geworden. Sie treffen sich regelmäßig und nehmen zum Teil erhebliche Anfahrtzeiten in Kauf. Eine unglaubliche Zahl. Zehn davon sind Männer – und das erstaunt uns am meisten.
Was das Geheimnis von Eva-Maria Lang ist, können wir nicht sagen, das muss jeder selbst entschlüsseln, der das Bedürfnis dazu verspürt. Ihre Basis ist nach wie vor eine religiöse. Doch vielleicht ist es ihr Lachen, ihre Fröhlichkeit, ihr Einfühlungsvermögen und ihr großes Wissen. „Sie hat für mich immer eine Antwort,“ sagen einige aus der Gruppe auf unsere Nachfrage. Und vielleicht ist es auch das! Auch Karla S., die seit 2005 mit dabei ist und im nebenstehenden Bericht ihre Geschichte erzählt, versucht es zu formulieren.
Auf uns machen diese so unterschiedlichen Menschen einen ausgesprochen fröhlichen und in sich ruhenden Eindruck. Und das ist wiederum für Eva-Maria Lang unglaublich wichtig. „Zu erleben, wie wir alle füreinander einstehen, wie sich alle wohlfühlen, wie viele Alleinstehende gleich Kontakt haben und sich gegenseitig helfen ist einfach nur schön.“ Die offene Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Montag im Monat am Abend in Königsfeld, daneben gibt es zwei kleinere Gruppen ( nähere Auskunft gibt Eva-Maria Lang unter Tel. 07725-916005).
Wie schon gesagt, eine Gruppe ins Leben zu rufen ist schon schwierig genug, doch dass sie über 13 Jahre später immer noch besteht und von sechs Personen auf fast 70 angewachsen ist, ist für uns ein kleines Wunder. „´Typisch frau` war die Initialzündung“, sagt Eva-Maria Lang und darauf legt sie großen Wert.
Was das Geheimnis von Eva-Maria Lang ist, können wir nicht sagen, das muss jeder selbst entschlüsseln, der das Bedürfnis dazu verspürt. Ihre Basis ist nach wie vor eine religiöse. Doch vielleicht ist es ihr Lachen, ihre Fröhlichkeit, ihr Einfühlungsvermögen und ihr großes Wissen. „Sie hat für mich immer eine Antwort,“ sagen einige aus der Gruppe auf unsere Nachfrage. Und vielleicht ist es auch das! Auch Karla S., die seit 2005 mit dabei ist und im nebenstehenden Bericht ihre Geschichte erzählt, versucht es zu formulieren.
Auf uns machen diese so unterschiedlichen Menschen einen ausgesprochen fröhlichen und in sich ruhenden Eindruck. Und das ist wiederum für Eva-Maria Lang unglaublich wichtig. „Zu erleben, wie wir alle füreinander einstehen, wie sich alle wohlfühlen, wie viele Alleinstehende gleich Kontakt haben und sich gegenseitig helfen ist einfach nur schön.“ Die offene Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Montag im Monat am Abend in Königsfeld, daneben gibt es zwei kleinere Gruppen ( nähere Auskunft gibt Eva-Maria Lang unter Tel. 07725-916005).
Wie schon gesagt, eine Gruppe ins Leben zu rufen ist schon schwierig genug, doch dass sie über 13 Jahre später immer noch besteht und von sechs Personen auf fast 70 angewachsen ist, ist für uns ein kleines Wunder. „´Typisch frau` war die Initialzündung“, sagt Eva-Maria Lang und darauf legt sie großen Wert.
Wie Teilnehmerinnen die Meditationsgruppe erleben
Welche Tehmen gibt es in der Meditationsgruppe? Fallbeispiele von Teilnehmerinnen.
Karla S. (Name geändert) zieht nach einer dramatischen Trennung von ihrem Mann von Villingen nach Konstanz. Warum dramatisch? „Weil ich ihn immer noch liebte. Doch ich konnte nicht mit ihm aber auch nicht ohne ihn. Es war die Wahl zwischen Pest und Cholera,“ antwortet Karla. Ein Jahr später erleidet sie einen Augeninfarkt. Eine schwerwiegende Erkrankung, bei der das Gefäß, das die Augen versorgt, blockiert wird, abstirbt und zur Erblindung führen kann. Ein Augeninfarkt ähnelt einem Herzinfarkt und ist eine Krankheit, die in der Regel ältere Menschen trifft, doch Karla ist erst 47 Jahre alt. Eine schnelle, richtige Diagnose und die Behandlung in der Klinik retten ihr Augenlicht, doch ihre ursprüngliche Sehkraft erhält sie nicht wieder. „Da war ganz sicher die Psyche mit im Spiel“. Karla geht es schlecht, doch da kommt Gerlinde, eine frühere Arbeitskollegin wieder in ihr Leben. Gerlinde besucht schon seit zwei Jahren die Meditationsgruppe von Eva-Maria Lang in Königsfeld. „Komm doch mal mit,“ sagt sie und Karla geht mit....
Das war in 2005. „Seitdem habe ich viele Gespräche geführt und mein Leben hat sich grundlegend verändert,“ berichtet Karla. Ihr sei klar geworden, dass sie immer den Weg des geringsten Widerstands gegangen sei ohne für sich einzustehen. Und das ziehe sich wie ein roter Faden durch ihr Berufs- und Privatleben. „Eva-Maria war für mich die ideale Hilfe. Sie hat mir keine Ratschläge gegeben, sondern einfach die richtigen Fragen gestellt. Man denkt mach und kommt selbst zum Ergebnis.“ Es sei so etwas wie eine Selbsterkenntnis, eine Bewusstseinsschulung um einfach sensibler zu werden auf allen nur erdenklichen Gebieten. Und was Karla erzählt und seitdem durchgestanden hat, klingt mehr als dramatisch. Eine „Riesenmobbinggeschichte“ mit Gerichtsverhandlung, die zwar positiv doch mit dem Verlust des Job endet ist nur ein Beispiel. Bis heute fährt Karla mindestens zweimal im Monat von Konstanz nach Königsfeld und will diese Abende und die Menschen, die sie kennen gelernt hat, nicht mehr missen.
Welche Tehmen gibt es in der Meditationsgruppe? Fallbeispiele von Teilnehmerinnen.
Karla S. (Name geändert) zieht nach einer dramatischen Trennung von ihrem Mann von Villingen nach Konstanz. Warum dramatisch? „Weil ich ihn immer noch liebte. Doch ich konnte nicht mit ihm aber auch nicht ohne ihn. Es war die Wahl zwischen Pest und Cholera,“ antwortet Karla. Ein Jahr später erleidet sie einen Augeninfarkt. Eine schwerwiegende Erkrankung, bei der das Gefäß, das die Augen versorgt, blockiert wird, abstirbt und zur Erblindung führen kann. Ein Augeninfarkt ähnelt einem Herzinfarkt und ist eine Krankheit, die in der Regel ältere Menschen trifft, doch Karla ist erst 47 Jahre alt. Eine schnelle, richtige Diagnose und die Behandlung in der Klinik retten ihr Augenlicht, doch ihre ursprüngliche Sehkraft erhält sie nicht wieder. „Da war ganz sicher die Psyche mit im Spiel“. Karla geht es schlecht, doch da kommt Gerlinde, eine frühere Arbeitskollegin wieder in ihr Leben. Gerlinde besucht schon seit zwei Jahren die Meditationsgruppe von Eva-Maria Lang in Königsfeld. „Komm doch mal mit,“ sagt sie und Karla geht mit....
Das war in 2005. „Seitdem habe ich viele Gespräche geführt und mein Leben hat sich grundlegend verändert,“ berichtet Karla. Ihr sei klar geworden, dass sie immer den Weg des geringsten Widerstands gegangen sei ohne für sich einzustehen. Und das ziehe sich wie ein roter Faden durch ihr Berufs- und Privatleben. „Eva-Maria war für mich die ideale Hilfe. Sie hat mir keine Ratschläge gegeben, sondern einfach die richtigen Fragen gestellt. Man denkt mach und kommt selbst zum Ergebnis.“ Es sei so etwas wie eine Selbsterkenntnis, eine Bewusstseinsschulung um einfach sensibler zu werden auf allen nur erdenklichen Gebieten. Und was Karla erzählt und seitdem durchgestanden hat, klingt mehr als dramatisch. Eine „Riesenmobbinggeschichte“ mit Gerichtsverhandlung, die zwar positiv doch mit dem Verlust des Job endet ist nur ein Beispiel. Bis heute fährt Karla mindestens zweimal im Monat von Konstanz nach Königsfeld und will diese Abende und die Menschen, die sie kennen gelernt hat, nicht mehr missen.
